Transfersystem LT40 in modularen Montagezellen

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Kathrein, Hersteller von Antennensystemen für professionelle Telekommunikation, war der erste Anwender des Transfersystems LT40 von Montech. Mittlerweile sind bei Kathrein 30 Transportstrecken im Einsatz.

Die Kathrein-Werke erfuhren 2012 vom neuen Montech-Transfersystem LT40. Damals waren die Ingenieure von Kathrein auf der Suche nach einem passenden Transportsystem, um in der Rosenheimer Produktion ihre modularen Montagezellen miteinander zu verbinden. Thomas Paul, Leiter Automation und Prüftechnik bei Kathrein, und sein Team hatten eine klare Vorstellung von den Eigenschaften des neuen Systems: Langlebigkeit, wenig Verschleiss, einfache Bereitstellung von Ersatzteilen, effiziente Unterstützung bei technischen Fragen sowie Realisierung von spezifischen Kundenwünschen.

Integrierter Motor überzeugt

Der in der Antriebswelle integrierte Motor hatte es Thomas Paul sofort angetan. „In der Vergangenheit hat uns bei unseren Anwendungen in den modularen Montagezellen immer der externe Antriebsmotor gestört.“
Seit Anfang 2014 wird das Transfersystem LT40 bei Kathrein in den modularen Montagezellen in Längen von 1.500 bis 3.000 Millimeter eingesetzt. Die Werkstückträger transportieren Baugruppen aus dem Bereich Satellitenempfang. Verschiedene Einzelteile werden von Hand aufgelegt und die fertige Baugruppe wird in verschiedenen Längen fixiert.

Einfach, flexibel und kompatibel

Von der Planung bis zum produktiven Einsatz des LT40 bei Kathrein dauerte es etwa drei Monate. Besonders angesprochen hat Paul an dem Montech-Transfersystem der einfache Aufbau, die verschiedenen Werkstückträgergrößen, Ansteuerung über Bus sowie die einfache Inbetriebnahme und Veränderung der Parameter. „Und natürlich die Kompatibilität zu dem Profilsystem, das wir aktuell einsetzen,“ so Paul. Der Anwender freut sich darüber, dass es bisher keinerlei Störungen oder Ausfälle gab.

Doppelgurt-Förderbänder mit Werkstückträgern

Das LT40 besteht aus einem Doppelgurtsystem, auf dem die einzelnen Werkstückträger mit 20 Metern pro Minute unterwegs sind. Die Werkstückträger gibt es quadratisch und länglich in sechs verschiedenen Größen.
Die Zuladung reicht bis 16,8 Kilogramm; außerdem ist die Ausstattung mit RFID möglich. Die Ausschleusung der Werkstückträger erfolgt mit dem Quertransport oder mit 90-Grad-Umlenkung. Zum Stoppen, Vereinzeln und Abbremsen eines oder mehrerer auflaufender Werkstückträger dient der gedämpfte pneumatische Vereinzeler, der sowohl als Stopper als auch als Vorstopper fungiert. Die Ausrichtung der Werkstückträger kann mit der Hub- und Dreheinheit in der Linie geändert werden.

Komponenten stufenlos verschiebbar

Alle Komponenten sind aufgrund der Schwalbenschwanzführung stufenlos verschiebbar – üblicherweise ohne Nacharbeiten am Chassis. Für Bearbeitungen auf dem Werkstückträger stehen die in das Transportband integrierte Positioniervorrichtung mit 1.000 Newton Stützkraft und Aufsetzvorrichtung für bis zu 60 Kilonewton Vertikallast zur Verfügung.

Montech AG Elke Manthei
Elke Manthei
Leiterin Marketing | info@montech.com

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